Als Serienmörder werden Menschen bezeichnet, die mit zeitlichen Abständen an unterschiedlichen Orten drei oder mehr
Morde (
Serienmorde) begehen. Hierbei wird zumeist davon ausgegangen, dass eine Art „emotionale Abkühlung” zwischen den Taten stattfindet. Davon zu unterscheiden sind zum einen die sog.
Massenmörder (dazu zählen z. B.
Amokläufer), welche innerhalb eines kurzen zeitlichen Abstandes am selben Ort drei oder mehr Menschen töten. Ferner spricht man von sog. Rausch-Mördern („spree-killer“, spree = engl. „Rausch“), welche mehrere Tötungsdelikte (mind. drei) in kurzen zeitlichen Abständen an unterschiedlichen Orten begehen. Im Gegensatz zu den Massen- und Rausch-Mördern wählt der Serienmörder seine Opfer gezielt aus; jedenfalls handelt es sich meist nicht um Affekttaten. In den letzten 20 Jahren konnten rund 170 Serienmörder gefasst und überführt werden.
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