Schweißhunde (Jägersprache: schweißen = bluten) sind Jagdhunde, die darauf spezialisiert sind, krankes (verletztes), schweißendes Schalenwild im Rahmen der Nachsuche zu suchen und zu stellen. Von den Jagdverbänden für die Nachsuche regelmäßig anerkannte Rassen sind heute der Hannoversche Schweißhund, der Bayerische Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke. Außerdem macht seit kurzem die Neuzüchtung Schwarzwälder Schweißhund in Jägerkreisen wegen ihrer Leistungen von sich Reden. Der Schwarzwälder wird bisher von Jagdverbandsseite beobachtet und nicht regelmäßig anerkannt. Die Zucht der Hannoverschen Schweißhunde ist bis in das 15. Jahrhundert zurück nachweisbar, der Leithund als Kernrasse des HSH wird bereits ab der Zeit der Stammesgeschichte, ca. 500 n.Chr., erwähnt.
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