SDRAM, Direkzugriffspeicher der auf die Geschwindigkeit der Computeruhr eingestellt werden kann
SDRAM ist die Abkürzung für „Synchronous Dynamic Random Access Memory“, eine Art des
Arbeitsspeichers in
Computern. Die Kurzform SDRAM wird häufig verwendet und bezeichnet eine mit SDRAM bestückte
DIMM-
Leiterplatte. SDRAM (Synchroner
DRAM) ist eine getaktete DRAM-Technologie. Der Takt wird durch den
Systembus vorgegeben, ggf. auch durch einen separaten, am Systembus angeschlossenen Speicherbus. Die Taktung erfolgt über die Verwendung von Registern für Adresseingänge, Steuerinformationen sowie die Ein-/Ausgabedaten, indem Wertänderungen in den Registern nur mit den Taktflanken durchgeführt werden. Wenn Wertänderungen sowohl bei positiven wie auch bei negativen Taktflanken möglich sind, so spricht man auch von
DDR-SDRAM (Double Data Rate SDRAM). Durch die Verwendung eines Taktes zur Synchronisierung entfällt die bei asynchronen Verfahren notwendige Kommunikation (etwa über
Handshake-Verfahren). Zudem können durch die Verwendung der Register Puffer- und Pipelining-Techniken genutzt werden, so dass sich insgesamt ein deutlicher Zeitgewinn ergibt. SDRAM ist etwa doppelt so schnell wie
EDO-DRAM und wird dabei mit 3,3 Volt betrieben.
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