Die fünf klassischen Säulenordnungen sind das wichtigste Gliederungssystem der
antiken und der neuzeitlichen
Architektur von der
Renaissance bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert. Das gemeinsame Thema der fünf Säulenordnungen ist das Verhältnis von
Säule zu
Gebälk, Vermittlung und logischer Bezug zwischen den Baugliedern und ihre Einbindung in den Gesamtentwurf eines Gebäudes. Die aus dieser Aufgabe entwickelten unterschiedlichen Details wurden bereits in der Antike auch auf
Pfeiler- und
Bogen-Systeme übertragen, eine Entwicklung, die fruchtbar in der Neuzeit weiterwirkte.
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