Romanisierung bezeichnet die Übernahme der römischen
Sprache und
Zivilisation durch andere, meist eroberte Völker. Romanisierung bedeutet im Wesentlichen eine sprachliche und kulturelle Anpassung unter Aufgabe oder Umgestaltung eigener Kulturformen. Die Romanisierung geschah oft durch Veteranen, die eine Einheimische heirateten. Die Ausdehnung des
Römischen Imperiums hatte nicht überall eine Romanisierung zur Folge. Im östlichen
Mittelmeerraum haben sich die von den Römern vorgefundenen orientalischen oder
hellenistischen Kulturformen behauptet; die Dominanz etwa der
antiken griechischen Kultur war dafür zu groß. Sie konnten sogar Einfluss auf die römische Kultur nehmen. Romanisiert haben sich die nördlichen und nordwestlichen Regionen Europas, die zur Zeit ihrer Eroberung keine eigene hochentwickelte Schriftkultur besaßen.
Mehr unter Wikipedia.org...