Eine Ordensgemeinschaft (auch Orden, von
lat. ordo: Ordnung, Stand) ist eine durch eine
Ordensregel verfasste Lebensgemeinschaft von Männern oder Frauen, die sich durch
Ordensgelübde an ihre Lebensform binden und ein gemeinschaftliches
religiöses Leben führen, beispielsweise in einem
Kloster. Von Ordensleuten zu unterscheiden sind
Eremiten, die zwar in der Regel
Mönche sind, aber als Einzelne ein Leben in der Einsamkeit führen, und andere traditionelle oder moderne Formen religiösen Lebens (etwa gottgeweihte
Jungfrauen oder
Witwen,
Beginen und Begarden,
Säkularinstitute, evangelische Diakonengemeinschaften), die nicht in der Tradition des Ordenslebens stehen oder andersartig verfasst sind. Der im
Deutschen außerhalb des kirchenrechtlichen Sprachgebrauchs allerdings wenig gebräuchliche Oberbegriff für alle, die eine der durch
Gelübde oder bindendes
Versprechen begründeten Formen eines Gott geweihten Lebens (lat. vita consecrata) praktizieren, lautet Religiosen.
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