Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus, abgekürzt RFLP (sprich: "Riflip", von
engl.: Restriction Fragment Length Polymorphism) bezeichnet Unterschiede von
DNA-Sequenzen homologer
Chromosomen, welche als verschiedene Restriktionsfragmentmuster (z. B. bei der
Gelelektrophorese) sichtbar werden.Die Länge eines Restriktionsfragments wird durch
Mutation beeinflusst, bei der eine Erkennungssequenz für ein
Restriktionsenzym entsteht oder verloren geht.Beispiel: Eine Sequenz enthält bei Person 1 eine Schnittstelle für ein Restriktionsenzym, in der Sequenz bei Person 2 kommt diese nicht vor. Werden nun diese Sequenzen mit einem Restriktionsenzym geschnitten, entstehen bei Person 1 zwei Fragmente und bei Person 2 ein Fragment. Werden nun die Längen der Sequenzen verglichen, kann ein RFLP festgestellt werden, die Fragmente sind unterschiedlich lang, der
Locus ist
polymorph.
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