Die Römische Religion, deren Geschichte bis in das frühe
1. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgt werden kann, allerdings erst an der Wende zum 3. Jahrhundert v. Chr. deutlich fassbar wird, gehört wie die überwiegende Zahl
antiker Religionen zu den
polytheistischen Volks- und Stammesreligionen mit einer Vielzahl an
Ritualen zur Aufrechterhaltung der gegebenen natürlichen und öffentlichen Ordnung (im Gegensatz zu Bekenntnisreligionen mit dem Heilsziel der individuellen Erlösung wie dem
Christentum). In den Vergleichenden Religionswissenschaften unterscheidet man auch zwischen sogenannten Opfer- und Erlösungsreligionen, wobei die Römische Religion eindeutig zu der ersten Kategorie zu zählen ist. Ihre Praktizierung als verbindlicher
Staatskult des
Römischen Reiches endete zu Beginn des 4. Jahrhunderts mit den
Toleranzedikten zugunsten des Christentums. Sie verschwand an der Wende zum 6. Jahrhundert.
Mehr unter Wikipedia.org...