Ein Programmierparadigma ist das einer
Programmiersprache oder Programmiertechnik
zugrundeliegende Prinzip. Muss dieses geändert werden, wird dies auch als
Paradigmenwechsel bezeichnet.Grundlegend für den
Entwurf von Programmiersprachen sind die Paradigmen der imperativen und der deklarativen Programmierung. Beim letzteren sind als wichtige Ausprägungen die Paradigmen der
funktionalen Programmierung und der
logischen Programmierung zu nennen.Neben den Programmierparadigmen gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien für die Entwicklung einer möglichst fehlerfreien und wartbaren Software wie zum Beispiel
Lesbarkeit des Programmcodes,
Redundanzfreiheit,
Modularität und Nebenwirkungsfreiheit. Diese sollten unter jedem Paradigma soweit wie möglich eingehalten werden. Die besondere Leistung der Programmierparadigmen besteht gerade darin, die Einhaltung dieser Basiskriterien zu vereinfachen, nahezulegen oder mehr oder weniger zu erzwingen – im günstigsten Fall automatisch zu realisieren.
Mehr unter Wikipedia.org...