Polytheismus (v. griech.: polys = viel und theoi = Götter), auf Deutsch auch als "Vielgötterei" bezeichnet, ist religiöse Verehrung einer Vielzahl von
Göttern oder
Geistern (z.B. im
Hinduismus). Die meisten
Religionen des
Altertums waren polytheistisch und verfügten über ein jeweiliges
Pantheon traditioneller Gottheiten, häufig angereichert mit Gestalten aus jahrhundertealten kulturellen Begegnungen und Erfahrungen. Heutige polytheistische Religionen sind allen voran der
Shinto,
Bön,
Santería,
Candomblé einige Formen von
Wicca,
Voodoo und
Asatru.
Hindus sind entgegen einer noch immer verbreiteten Annahme keine Polytheisten. Ihre Götterwelt ist, von außen betrachtet, anscheinend vielfältig - aber ebensowenig wie Christen sich als Polytheisten bezeichnen, weil sie die Dreiheit von Vater-Sohn-Heiliger Geist anbeten, kann man Hindus Polytheisten nennen. Folgendes kurzes Gebet, in verschiedenen Variationen bekannt, drückt das hinduistische Verständnis vom Göttlichen, hier weiblich gesehen, aus: "Wie die Sonne, die sich in den Teichen spiegelt, als ungezählte Sonnen erscheint, so erscheinst auch du, O Mutter, als viele - Du Eine ohne Zweites, Höchstes
Brahman!" (Mahakalasamhita). Sämtliche
Upanishaden setzen sich mit dieser "Einheit in der Vielfalt" auseinander.
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Polyteismus (mnohobožství) na rozdíl od
monoteismu je predstava
víry vetšiny historických i soucasných
náboženství. Polyteismus zná více
bohu jako samostatné bytostné osobnosti, které požívají úcty a kultu. Konkrétní clovek ovšem obvykle uctívá (pravidelne) jen jednoho boha, nejcasteji toho typického pro jeho povolání.
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