Als Pólis (πόλις, Plural: póleis) wird gewöhnlich der
antike griechische Stadtstaat als städtischer Siedlungskern
Stadt mit dazugehörigem Umland (= „
Staatsgebiet“) bezeichnet. Doch nicht alle griechischen Gemeinden waren in dieser Form organisiert. Den Gegensatz zu Pólis bildet „
Éthnos“, der
Stammesstaat. Er war in Regionen mit wenigen oder keinen städtischen Siedlungskernen wie im westlichen und nordwestlichen Griechenland die Hauptorganisationsform, in der die einzelnen dörflichen Siedlungen nur untergeordnete Kompetenzen und Funktionen ausüben konnten. Zu weltgeschichtlicher Bedeutung gelangte der Stammesstaat erst in der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. mit dem Stammeskönigtum Makedoniens, als
Philipp II. daraus die stärkste Militärmacht Europas formte und sein Sohn und Nachfolger
Alexander der Große das Stammeskönigtum über Asien und Nordafrika (Ägypten) zu einem griechisch geprägten Weltreich erweiterte.
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"Polizei [die]; (memuru) Polizist [der], Schutzmann [der], Polyp [der]"