Die Physikalischen Chemie (kurz: PC) ist neben der
anorganischen und der
organischen Chemie eines der “klassischen” Teilgebiete der
Chemie. Sie behandelt den Grenzbereich zwischen
Physik und
Chemie, insbesondere um die Anwendung von Methoden der
Physik auf Objekte der
Chemie. Während in der Präparativen Chemie Fragestellungen der
Methodik der
chemischen Synthese bekannter und neuer Substanzen im Vordergrund stehen, versucht die Physikalische Chemie mit Hilfe
theoretischer und experimenteller Methoden die Eigenschaften von Stoffen und deren Umwandlung zu beschreiben. Naturgemäß besteht eine große Nähe zur Physik (insbesondere zur
Molekülphysik) und die Klassifikation eines Forschungsthemas als "Physik" oder "Chemie" ist häufig wenig eindeutig. Trotzdem wird teilweise je nach Schwerpunktsetzung zwischen Physikalischer Chemie und Chemischer Physik unterschieden. Die Physikalische Chemie liefert die theoretischen Grundlagen für die
Technische Chemie und die
Verfahrenstechnik.
Chemiker die vorwiegend im Bereich der Physikalischen Chemie tätig sind, werden als Physikochemiker bezeichnet. Die Physikalische Chemie gehört zum Pflichtprogramm in jedem
Chemiestudium.
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