Para ist ein Distrikt im Norden von
Suriname. Im Norden grenzen die Distrikte
Saramacca,
Wanica und
Commewijne, im Süden die Distrikte
Brokopondo und
Sipaliwini, im Osten der Distrikt
Marowijne an den Distrikt Para.Die Wirtschaft wird vom Bauxitbergbau und der Forstwirtschaft dominiert. In Para befinden sich wichtige
Bauxit-Abbau- und Produktionsstätten des Landes. Das bekannteste Touristenziel des Distriktes ist die
Jodensavanne, einem Ort, der im 17. Jahrhundert von aus Spanien geflohenen Juden gegründet wurde. 1685 wurde hier eine der ersten aus Ziegelsteine hochgezogene
Synagoge in der Neuen Welt gebaut, deren Ruinen noch zu besichtigen sind. Die Jodensavanne am
Suriname wurde 1832 bei einem Brand fast gänzlich zerstört. Zu diesem Zeitpunkt waren der Ort, die dort angelegten Plantagen bereits verlassen und die Bewohner größtenteils nach
Paramaribo gezogen. Während des
2. Weltkrieges wurde hier ein Barackenlager gebaut- und ab September 1942 rund 150 vermeintliche- oder tatsächliche Unterstützer der
Nationaal-Socialistische Beweging (NSB) aus
Niederländisch-Indien interniert. Sie wurden u.a. damit beschäftigt die alten jüdischen Grabstätten freizulegen.
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