Als Oktave (seltener: „Oktav“, von lat. octava: „die achte“) bezeichnet man in der Musik ein
Intervall, bei dem die
Frequenz des tieferen zu der des höheren
Tons im Verhältnis 1:2 steht. Der Name Oktave kommt daher, dass der Begriff in der
Musiktheorie auch den Oktavraum (siehe unten) von acht Tonstufen, also sieben Tonschritten, einer
diatonischen (
heptatonischen)
Tonleiter bezeichnet (z. B. c, d, e, f, g, a, h, c’). Zwei Töne im Abstand einer Oktave erscheinen sehr ähnlich, fast wie ein Einklang (
Prime). Der Grund ist in der eigentlichen Tonerzeugung zu finden: Töne von
Musikinstrumenten sind
Klänge, die sich unter anderem aus dem
Grundton und mehreren
Obertönen zusammensetzen. Der 1.Oberton des Grundtons hat exakt die gleiche Frequenz wie der nach oben
oktavierter Ton, er ist somit im unteren Ton bereits enthalten. Dadurch ist die Oktave das
konsonanteste Intervall nach der Prime.
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