Oheim
Oheim (auch Ohm), heute ein abgekommenes deutsches Wort für
Onkel, bedeutete früher den Mutterbruder, im scharfen (auch rechtlichen) Unterschied zum Vaterbruder („Onkel“). Ebenso wird auch ein angeheirateter Mutterbruder bezeichnet, d.h. der Ehemann der Mutterschwester.Die Besonderheit dieser
Verwandtschaftsbeziehung war noch so lange spürbar, als nichtverehelichte (d.h. auch verwitwete) Frauen unter die
Vormundschaft eines männlichen Verwandten fielen, in höheren Jahren also eines
Bruders, was diesen wiederum im praktischen Leben für die Neffen und Nichten von einem „Onkel“ deutlich unterschied.
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Oheim
mittelhochdeutscher Übername "oheime" => "Neffe, Verwandter, Patron, Mutterbruder"
"Neffe, Verwandter, Patron, Mutterbruder"
Erstes bekanntes Vorkommen:
Om (um 1271), Oheim (um 1379), Ohem (um 1438), Oheme (um 1464)
Weitere Formen:
Oms (um 1390), Omeke (um 1344), Omichen (um 1518)
Oheim
Oheim
(m) -e [旧]伯父,叔父,舅父
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Oheim
Oheim (veraltet), Ohm (veraltet), Onkel