Mit Neumen werden die Striche und Punkte zur Notation des Gregorianischen Chorals bezeichnet, außerdem auch Tonreihen aus einfachen Vokalen (nicht Worten), die am Schluss der Choräle gesungen wurden. Sie entwickelten sich aus den Zeichen Akut und Gravis sowie aus Handbewegungen (griechisch νεύμα: Wink), mit denen den Chorsängern der Melodieverlauf angezeigt oder in Erinnerung gerufen werden konnte.
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