Netzknoten sind Knotenpunkte des Straßennetzes, die sich aus der verkehrlichen Verknüpfung zweier oder mehrerer Straßen untereinander ergeben. Dieser Begriff wird in der Straßenverwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen verwendet. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Netzknoten liegen sogenannte Abschnitte. Im Verlauf der Straßen ist eine eindeutige Stationierungsrichtung definiert, die z. B. bestimmt, in welche Richtung die Kilometer hochgezählt werden. Das Netzknoten- und Stationierungssystem liefert somit ein einheitliches und eindeutiges Ordnungsmerkmal zur Verwaltung straßenbezogener Sachverhalte. Über die Straßenverwaltung hinaus kann der Netzknoten der Standortbestimmung per GIS (
Geografisches Informationssystem) und
Satellitennavigation und auch der
Polizei und Rettungskräften dienen.
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