Ein Monopol (
altgriechisch von () = „allein“ und () = „verkaufen“) nennt man eine
Marktsituation (Marktform), in der für ein
ökonomisches Gut entweder nur ein Anbieter oder nur ein Nachfrager existiert. Dies führt häufig dazu, dass dieser (der Monopolist) bei seiner
Preisgestaltung nur auf die Nachfrage bzw. das Angebot Rücksicht nehmen muss, nicht auf den
Wettbewerb. Unter der Annahme des Ziels einer Gewinnmaximierung muss ein Monopolist berücksichtigen, dass höhere Preise zu einem Rückgang der Nachfrage am Markt führen (je höher der Preis ist, desto weniger Kunden sind bereit und in der Lage, diesen Preis zu zahlen). Dies wurde erstmals 1838 von
Augustin Cournot exakt analysiert und führt zur Definition des
cournotschen Punktes. Bei Konkurrenz mehrerer Anbieter ergäbe sich ein eher an den Produktionskosten orientierter niedrigerer Preis und eine höhere angebotene Menge. Insbesondere bei rechtlichen Monopolen (s. u.) greift daher häufig der Staat in die Preisgestaltung des Monopolisten ein.
Mehr unter Wikipedia.org...
Wirtschafts-/ Ordnungspolitik
Mikro/Makrobegriffe
siehe auch:
Preisbildung Marktform, in der nur ein einziger Anbieter (Angebotsmonopol) bzw. nur ein Nachfrager (Nachfragemonopol = Monopson) auftritt. Der Monopolist verfügt aufgrund seiner Marktstellung über einen sehr starken Einfluß auf die Preisbildung.