Als Mittelmosel bezeichnet man in
Deutschland den etwa 120 Kilometer langen Flussabschnitt der
Mosel, der im Bundesland
Rheinland-Pfalz von der Stadt
Trier bis etwa nach
Zell verläuft. Der sich anschließende Flussabschnitt bis zur Mündung der Mosel in den Rhein wird
Untermosel genannt. Die Mittelmosellandschaft ist geprägt durch die vielen
Mäander des Flusses, der hier zwischen den
Mittelgebirgen Hunsrück und
Eifel in einem tief eingeschnittenen Tal mit teilweise steil abfallenden Hängen, an denen der
Moselwein wächst, einen landschaftlich außergewöhnlich reizvollen Weg gefunden hat. Flussabwärts säumen eine Vielzahl bekannter Wein- und Fremdenverkehrsorte die Mittelmosel, darunter
Schweich,
Longuich,
Mehring (Mosel),
Klüsserath,
Trittenheim,
Neumagen-Dhron,
Piesport,
Brauneberg-Filzen,
Bernkastel-Kues,
Zeltingen-Rachtig,
Kröv,
Traben-Trarbach,
Reil und
Zell. Die Mittelmosel ist seit der
Römerzeit vom
Weinbau geprägt. Die Römer nutzten die Mosel schon damals als Transportweg für den hier erzeugten Wein.
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