Das Miracle-Argument ist ein Argument für den
wissenschaftlichen Realismus. Es erklärt den Erfolg der wissenschaftlichen Theorien damit, dass sie die Realität zumindest näherungsweise korrekt beschreiben müssen, d.h. zumindest näherungsweise wahr sein müssen. Die grundlegende These ist dabei, dass jede Interpretation einer wissenschaftlichen Theorie, die nicht von einem Realismus ausgeht, den Erfolg dieser Theorie als reines Mirakel (Wunder) erscheinen lässt. Vertreten wurde das Argument von
Moritz Schlick,
J. J. C. Smart,
Hilary Putnam und
Richard Boyd. Hauptkritiker des Arguments sind
Bas van Fraassen, Larry Laudan und Arthur Fine.
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