Methyliodid (Iodmethan) ist eine farblose, etherisch riechende
Flüssigkeit. Sie steht in Verdacht,
krebserregend zu sein. Methyliodid reagiert mit Alkali- und Erdalkalimetallen und wird zur Methylierung (Einführung einer
Methylgruppe) von organischen Substanzen verwendet.
Ammoniak und
Amine reagieren mit Methyliodid unter Bildung von Ammoniumiodiden. Durch Wiederholung dieser Reaktion können quartäre Amine erzeugt werden, wobei nach jedem Schritt das Amin mit einer Base freigesetzt wird: (Aus dem quartären Amin kann kein Wasser mehr abgespalten werden, daher bleibt Tetramethylammoniumhydroxid übrig, welches das basischste „Amin“ darstellt. Das Ion ist sehr stabil und in seiner Basizität mit Alkalimetallhydroxiden vergleichbar.
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