Marktwirtschaft
Marktwirtschaft
Marktwirtschaft, korporatistische
Wirtschafts-/ Ordnungspolitik
Mikro/Makrobegriffe
siehe auch:
Marktwirtschaft ;
Allokationsmechanismus Japanische Variante des marktwirtschaftlichen Ordnungsmodells, bei dem weniger der dezentrale Allokationsmechanismus im Vordergrund steht, als vielmehr die staatliche Koordinierung der Unternehmensinteressen zur Durchsetzung wirtschaftspolitischer Ziele gegenüber dem Ausland.
Marktwirtschaft, liberale
Wirtschafts-/ Ordnungspolitik
Mikro/Makrobegriffe
siehe auch:
Marktwirtschaft ; Say'sches Theorem
Marktwirtschaftliches Ordnungsmodell amerikanischer Prägung, welches - dem Say'schen Theorem folgend - auf die Kräfte des Marktes zur Sicherung von Wachstum, Vollbeschäftigung und allgemeinem Wohlstand vertraut. Die Aufgabe des Staates beschränkt sich auf die Garantie individueller Eigentumsrechte und die Sicherung der Preisniveaustabilität (= sog. Nachtwächterstaat). Wichtigste Vertreter: Johann Stuart Mill, Ludwig von Mises und Friedrich August v. Hayek.
Marktwirtschaft, ordoliberale
Wirtschafts-/ Ordnungspolitik
Mikro/Makrobegriffe
siehe auch:
Marktwirtschaft ;
Stabilitätsgesetz ;
Marktwirtschaft, soziale Marktwirtschaftliches Ordnungsmodell deutscher Prägung, welches den marktlichen Koordinationsmechanismus durch staatliche Interventionen ergänzt, zur Korrektur unerwünschter Verteilungswirkungen, von Mängeln in der Güterversorgung und von Wettbewerbsstörungen. Ziel ist u.a. die Sicherung des sozialen Friedens, wirtschaftliche Stabilität und neuerdings auch der Umweltschutz. Wichtigste Vertreter: Alexander Rustow, Franz Böhm, Walter Eucken sowie in Weiterentwicklung zum Modell der sozialen Marktwirtschaft: Alfred Müller-Armack.
Marktwirtschaft, soziale
Wirtschafts-/ Ordnungspolitik
Mikro/Makrobegriffe
siehe auch:
Marktwirtschaft, ordoliberale ;
Wettbewerbsordnung ;
Sicherheit, soziale ;
Gerechtigkeit, soziale Marktwirtschaftliches Ordnungsmodell nach Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard, das eine Synthese zwischen rechtsstaatlich gesicherter Freiheit, wirtschaftlicher Freiheit und den sozialstaatlichen Idealen (soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit) darstellt. Ziele und Mittel: Wirtschaftlicher Wohlstand durch Wettbewerbsordnung, Wachstumspolitik, Vollbeschäftigung, Außenhandelsfreiheit, Austauschbarkeit der Währungen und globale Arbeitsteilung; Preisniveaustabilität durch eine unabhängige Zentralbank, durch einen stabilen Staatshaushalt und durch ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht; Soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und sozialer Fortschritt durch Maximierung des Sozialprodukts, Herstellung einer Wettbewerbsordnung und staatliche Korrektur der ursprünglichen Einkommens- und Vermögensverteilung (Sozialhilfe, Subventionen, u.a.).
Marktwirtschaft
Eine Wirtschaftsordnung, in der Ressourcenzuweisung, Preise und andere Vermarktungsentscheidungen in erster Linie durch den freien Markt bestimmt werden.
die Marktwirtschaft
- market economy
Marktwirtschaft
Marktwirtschaft
(f) -s,kein pl. 市场经济
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