Maltose ist die lateinische Fachbezeichnung für den Malzzucker, einem Abbauprodukt der
Stärke. Es handelt sich um einen weißen, kristallinen
Zweifachzucker (Disaccharid) mit der Summenformel C12H22O11. Es löst sich gut in Wasser und besitzt einen süßlichen Geschmack.Die chemische Bezeichnung für Maltose lautet α-D-Glucopyranosyl-(1→4)-α-D-Glucopyranose, d. h. zwei α-D-
Glucose-
Moleküle sind über eine glycosidische und eine alkoholische
OH-Gruppe unter Wasserabspaltung
acetalartig miteinander verknüpft (1→4-α-glycosidische Bindung). Bei der Isomaltose erfolgt die Verknüpfung der beiden Glucose-Moleküle dagegen zwischen dem C1- und dem C6-Atom. Sowohl Maltose als auch Isomaltose haben aufgrund der freien
OH-Gruppe am C1-Atom reduzierende Wirkung und können somit mit Hilfe der
Fehling-Probe oder der
Tollensprobe (Silberspiegelprobe) nachgewiesen werden. Maltose kommt u. a. in Gerstenkeimen und in Kartoffelkeimen vor.
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