Eddie "Koiki" Mabo (*
29. Juni 1936 auf der
Murray-Insel,
Australien; †
21. Januar 1992 in
Brisbane) war ein
Torres-Strait-Insulaner, dessen Kampf über das angestammte Recht der Ureinwohner Australiens einen wesentlichen Sieg über die Rechtsauffassung der europäischen Siedler erzielte. Sein Kampf unterschied sich nicht im Ziel mit der Landright Movement der
Aborigines, aber durch den Weg der Erreichung jenes Zieles, die Rückgabe des Landes an ihre ursprünglichen Besitzer. Am Ende dieses Prozesses stehen die sogenannten Mabo-Gesetze und die Erkenntnis, dass Australien offiziell als besiedelt gilt, als die ersten Europäer sich ansiedelten. Das erstaunliche an diesem Prozess war oder ist, dass dies einer erreicht hatte, der erst als Erwachsener Lesen und Schreiben lernte, kein Anwalt war, aber dafür sein Leben durch das Gespür von Gerechtigkeit geprägt war. Für die Ureinwohner Australiens war er ein Kämpfer, wie für die Südafrikaner
Nelson Mandela.
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