Der Lorraine-Smith-Effekt ist eine Schädigung der
Lunge, die durch die langzeitliche Einwirkung eines erhöhten Sauerstoff-Partialdrucks hervorgerufen wird.Beim
Tauchen wird die Lunge einem höheren Druck als über der Wasseroberfläche ausgesetzt. Bei der Aufnahme des Sauerstoffs aus der
Atemluft kommt es durch den hohen
Sauerstoffpartialdruck zu einem Anschwellen der
Lungenalveolen (Lungenbläschen) und des
Surfactants. Dadurch kollabieren die Alveolen und ihre Funktion wird gestört. Als Folge davon kommt es zu einem verminderten
Gasaustausch zwischen Atemluft und
Blutkreislauf, bei längerem Einwirken des zu hohen Sauerstoffpartialdrucks machen sich gesundheitsschädliche Folgen bemerkbar, die als Lorraine-Smith-Effekt bzw.
pulmonale Schädigung durch hyperbaren Sauerstoff bezeichnet werden. Symptome dafür sind Übelkeit, Müdigkeit, Orientierungs- und Leistungsschwäche, Schwindelgefühl, niedrige
Atemfrequenz, erhöhter
Atemwiderstand, Lungenschmerzen und Engegefühl in der Brustgegend.
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