Unter Lernfähigkeit wird die Eigenschaft eines Organismus verstanden,
Informationen speichern zu können und diese für eigene Zwecke zu nutzen.So, wie man mehrere Speichersysteme (
Gedächtnis) unterscheidet, sind genau genommen auch mehrere, ihnen zugeordnete Lernfähigkeiten zu differenzieren.
Neuropsychologen halten beispielsweise die Unterteilung in deklarative (= explizite, bewusste) und non-deklarative (= implizite) Gedächtnissysteme für notwendig. Denn diesen entsprechen nicht nur eigene Lernformen, sondern sie lassen sich auch unterschiedlichen Hirnstrukturen zuordnen. Das deklarative Gedächtnissystem wird wiederum unterteilt nach einem semantischen und anekdotischen (= episodischen) Gedächtnis, das non-deklarative Gedächtnissystem nach Habituation, Priming, prozeduralem Gedächtnis und Gedächtnis für konditioniertes Lernen.
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