Der Ausdruck Kopten (aus griech. αἰγύπτιοι, „Ägypter“) bezeichnet ursprünglich und lange jene Einwohner Alexandriens und Ägyptens, die als ihr
Idiom die
ägyptische Sprache verwendeten, deren letzter Ausläufer das
Koptische bildet, in römischer, byzantinischer und frühislamischer Zeit ohne Rücksicht auf die Religionszugehörigkeit. Mit zunehmender
Arabisierung und
Islamisierung Ägyptens bezeichnete man wie noch in der Gegenwart als Kopten allein die Christen der
koptischen Kirchen. Aus verschiedenen Ursachen erwachende Mobilitätsbewegungen die in der koptischen Volksgruppe zu einer erhöhten Emigrationsbereitschaft führten sind der Grund weswegen Kopten heutzutage in zahlreichen Ländern der Welt beheimatet sind.
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