[Bild:World 1898 empires colonies territory.png|thumb|250px|Kolonialmächte, 1898, vor dem Spanisch-Amerikanischen Krieg, den Boxer-Aufstand und den Zweiten Burenkrieg ]] Als Kolonialismus bezeichnet man eine Herrschaftsbeziehung zwischen Kollektiven, in welcher die zentralen Entscheidungen über das Leben der Kolonisierten durch eine kulturell verschiedene und nicht anpassungswillige Minderheit von Kolonialherren unter hauptsächlicher Bezugnahme auf deren Interessen beschlossen werden. In der Neuzeit kommen noch sendungsideologische Rechtfertigungsdoktrinen seitens der Kolonialherren hinzu, die von ihrer eigenen kulturellen Höherwertigkeit überzeugt sind.
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