Ein Knochenbruch, fachsprachlich eine Fraktur (im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert entlehnt aus
lateinisch , „Bruch“, auch im Lateinischen schon im Sinne von „Knochenbruch“; vergleiche
Fraktal,
Fragment), ist eine Verletzung des
Skeletts. Bei der Heilung wächst der
Knochen wieder zusammen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich die beiden Teile in richtiger Stellung zueinander befinden. Eine Ruhigstellung erfolgt konservativ, das heißt mit Hilfe eines
Gipsverbandes oder einer Schiene, oder operativ als
Osteosynthese etwa mit Hilfe eines
Marknagels oder einer Verplattung. Werden die Knochenenden nicht ruhiggestellt, kann die Heilung ausbleiben, und es kommt zur
Pseudarthrose, einem sogenannten Falschgelenk.
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