Klathrate, in der Fachliteratur meist Clathrate (lat.: clatratus = Käfig) geschrieben, sind nur in fester Phase vorkommende "physikalische" Verbindungen zweier Stoffe, von denen einer (zumeist Wasser) ein Gitter mit Hohlräumen oder Käfigen (lat.: clatratus) bildet, in die der andere, im fraglichen Temperaturbereich gasförmige Stoff physikalisch eingelagert wird. Sie heißen daher auch Einschlussverbindung, Einlagerungsverbindung oder
Gashydrate. Bei Clathraten mit Wasser beträgt das Molverhältnis Gas/Wasser meist 8/48, bei großen einzulagernden Gasteilchen auch 6/48. Für die leichteren
Edelgase bis zum Argon sind sie die einzigen bekannten Verbindungen.
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