Kapitalbeteiligungsgesellschaften
Um die schmale Eigenkapital-Basis kleinerer und mittlerer Unternehmen zu stärken, wurden in Deutschland seit Mitte der sechziger Jahre mehrere Kapitalbeteiligungsgesellschaften gegründet: wenn es in der mittelständischen gewerblichen Wirtschaft an der - auch für die Aufnahme langfristiger Kredite notwendigen - ausreichenden Eigenkapitalausstattung mangelt, springen Kapitalbeteiligungsgesellschaften ein. Ihr Engagement erfolgt in der Regel als stiller Gesellschafter auf Zeit (bis zu zehn Jahren). Was die Kapitalbeteiligungsgesellschaften bislang kaum geschafft haben, nämlich die Eigenkapitalausstattung der Wirtschaft zu verbessern, soll nunmehr mit sogenannten Unternehmensbeteiligungs-Gesellschaften erreicht werden. Diese beteiligen sich an mehreren, nicht an der Börse notieren, Unternehmen und beschaffen sich die erforderlichen Mittel durch die Ausgabe eigener Aktien. Dadurch können sich breite Anlegerkreise indirekt in Wagnisfinanzierungen engagieren.
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