Körperfarbe, auch Gegenstandsfarbe (Malerei:
Lokalfarbe) ist der visuelle Eindruck (
Farbe), der von festen Körpern (auch von Flüssigkeiten) ausgeht.Die Farbe, die von einem Körper ausgehend, wahrgenommen wird beruht auf dessen spezifischen Eigenschaften: 1)
Absorption bedingt durch Elektronenkonfigurationen und 2) durch
Streuung in den oberen (durchscheinenden) Schichten des Körpers. Dabei ist die Streuung sowohl durch makroskopische Teilchen als auch durch quantenmechanische Effekte hervorgerufen. Der farbmetrische Ansatz für die wertmäßige Beschreibung der Körperfarbe also zwischen Substrat, Färbestoff und Körperoberfläche stammt von Kubelka und Munk. Damit wird ein Zusammenhang zwischen dem konzentrationsabhängigen Absorptionskoeffizienten K, einem stoffspezifischen Streukoeffizienten S und dem
Remissionsgrad β(λ) hergestellt. Beachtenswert ist hierbei, dass diese Beziehung jeweils nur für die ausgewählte Wellenlänge gilt. In differentiellen Schichten nahe der Oberfläche werden differentielle Anteile des auftreffenden Lichtes gestreut und vom absorbierten Licht wird jeweils an der nächsten Schicht wiederum ein Anteil gestreut. Die Körpereigenschaft wird in Abhängigkeit von der Wellenlänge als
Remissionsgrad β(&lambda) spektral angegeben. Die Wahrnehmung wird allerdings von der herrschenden Beleuchtung (Lichtart,
Weißpunkt) beeinflusst, die ebenfalls als Spektrum S(λ) in die Wirkung eingeht.
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