Die Jungtürken (türkisch Jöntürkler) waren eine politische Bewegung im Osmanischen Reich, die seit 1876 illegal auf liberale Reformen und eine konstitutionelle Staatsform hinarbeitete. Ziel war die Stärkung des außenpolitisch geschwächten und innenpolitisch vom Zerfall bedrohten Reiches durch systematische politische, militärische und wirtschaftliche Modernisierung. Ab 1923 wurden die meisten Mitglieder der Jungtürken in der neu gegründeten Republikanischen Volkspartei (CHP) aktiv, die heute Vollmitglied der Sozialistischen Internationale ist.
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