Der sogenannte Judenstern - seltener auch als Gelber Stern bezeichnet - wurde von den Nationalsozialisten ab September 1939 im besetzten Polen, ab September 1941 auch im Deutschen Reich und in weiteren von Deutschen besetzten Gebieten als Zwangskennzeichnung für Juden eingeführt. Diese öffentlich sichtbare Diskriminierung bildete den Abschluss ihrer 1933 begonnenen sozialen Ausgrenzung und markierte zugleich den Beginn der planmäßigen Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager in Osteuropa. Sie war damit ein Schritt zum Holocaust.
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