Die Irish Land League (ILL) war eine politische Organisation des 19. Jahrhunderts in
Irland, die zum Ziel hatte, die Situation armer Bauern (Pächter) zu verbessern. Der Boden im unter
britischer Herrschaft stehenden Irland war damals im Besitz englischer
Großgrundbesitzer (Landlords). Die irischen Bauern bestellten als Pächter das Land, mussten oft eine hohe Pacht bezahlen und lebten in bitterer Armut (welche in der
Hungersnot von 1845–1849 ihren Höhepunkt erreichte).
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