Investmentsparen
Das Prinzip des Investmentsparens ist einfach: Sparer zahlen gegen Ausgabe von Anteilscheinen (Zertifikaten) kleine oder auch größere Geldbeträge in einen Investmentfonds. Die Investment-Gesellschaft, die den Fonds führt und treuhänderisch verwaltet, kauft nach dem Grundsatz der Risikomischung Aktien aus den verschiedensten Branchen und Ländern und /oder festverzinsliche Wertpapiere. Die Anlageentscheidungen werden von einem Ausschuß getroffen, in dem auch Wertpapierspezialisten der Banken beratend tätig sind. Die Vorteile für den Sparer sind eindeutig: er kann schon mit kleineren Beträgen - die meisten Zertifikate kosten ab 50,- EUR - die Chancen des Aktien- und Rentenbesitzes bei ausgewogener Risikostreuung wahrnehmen. Einzelne Kursbewegungen der im Fonds enthaltenen Titel gleichen sich teilweise aus und haben somit nur geringen Einfluß auf den Wert des Gesamtvermögens. Allgemeinen Börsentendenzen vermag sich freilich auch ein Investmentfonds nicht zu verschließen.
Investmentzertifikate sind eine liquide Anlage: der Inhaber kann jederzeit seine Anteile zum in vielen Tageszeitungen veröffentlichen Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Grundlage der jährlichen Ausschüttung sind die vereinnahmten Zinsen und Dividenden sowie teilweise auch Bezugsrechterlöse und realisierte Kursgewinne. Der Preis eines Investmentzertifikates errechnet sich aus den Vermögenswerten des Fonds zum Tageskurs (Summe der Wertpapiere + Barvermögen), dividiert durch die Zahl der ausgegebenen Anteile.
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