Als Immunhistochemie (IHC) (auch Immunhistologie oder Immun- bzw. Antikörperfärbung genannt) wird in der
Biologie und
Medizin eine Methode bezeichnet, mit der
Proteine mit Hilfe von
Antikörpern sichtbar gemacht werden können. Damit kann beispielsweise bestimmt werden, in welchem
Gewebe das Protein vorhanden ist und auch, in welchem
Kompartiment der
Zelle es lokalisiert ist. Beispielsweise färben
Transkriptionsfaktoren, die im
Zellkern lokalisiert sind, nur den Zellkern an, membranständige Proteine Teile der
Zellmembran usw. Für Antikörperfärbungen wird
fixiertes Gewebe verwendet, das entweder aus vollständigen Tieren (Embryonen von
Zebrafisch,
Drosophila melanogaster etc.) oder aus Gewebeschnitten bestehen kann (zum Beispiel
Mikrotomschnitte von Organen der Maus oder des Menschen). Zellen aus Körperflüssigkeiten oder Punktaten u.ä., die mittels Zentrifugation auf einen Objektträger aufgebracht wurden, oder auf einem Objektträger gewachsen sind (
Zellkulturtechnik), können ebenfalls immunhistochemisch untersucht werden.
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