Die Hydrochemie (von
griechisch hydros
Wasser), bzw. Gewässerchemie als Teilgebiet der
Hydrologie beschreibt und untersucht die in natürlichem Wasser auftretenden Stoffe. Dazu werden Wasserproben auf die Gehalte an Elementen, dissoziierten Ionen und undissoziierten Verbindungen analysiert. Aus der sich daraus ergebenden Mineralisation und Verteilung der Gehalte lassen sich Rückschlüsse über Qualität und Herkunft des Wassers ziehen. Die Mineralisation von Wasser ist, neben der biologischen Beurteilung, für den Betrieb von Wasserwerken (Trink- und Brauchwasserversorgung) und Kläranlagen sowie die Heilquellen- und Gewässerkunde ein wichtiges Kriterium.
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