Heptatonik

Get Babylon's Translation Software! Free Download Now!
Babylon 8 - Your all-in-one solution
Award winning translation software trusted by millions. Translate from any language to any language.
View Demo


Wikipedia Deutsch Die freie EnzyklopädieDieses Wörterbuch downloaden
Heptatonik
In der Heptatonik (griech. „Siebentönigkeit“) werden Tonleitern innerhalb einer Oktave als Skalen aus sieben Tönen (mit sechs dazwischenliegenden Intervallen) gebildet. Die in der abendländischen Musik am häufigsten verwendeten Tonleitern wie die in Dur und Moll sind heptatonisch.Es gibt mehrere Methoden, eine heptatonische Tonleiter zu konstruieren:Eine bereits im Altertum erprobte Möglichkeit ergibt sich aus der oktaversetzten Sortierung von sieben Quinten, wobei der Ton d als Mitte der Stammtöne Ausgangspunkt ist: f — c — g — d — a — e — h → d - e ^ f - g - a - h ^ c (- d)Die so entstehende Tonreihe besteht aus Ganztönen mit der Proportion 8:9 und Halbtönen (durch „^“ angezeigt) mit der Proportion 243:256 und ist demzufolge in pythagoreischer Stimmung.Ein System in reiner Stimmung entsteht durch das so genannte Konsonanzprinzip: Durch harmonische Teilung der Oktave in Quinte und Quarte, der Quinte in große und kleine Terz und schließlich in Ganzton und Halbton gewinnt man eine den Obertönen der Naturtonreihe entsprechende Tonleiter. Die gleichstufige Stimmung vorausgesetzt, lässt sich eine diatonische Skala durch Auswahl aus der chromatischen Tonfolge bilden.Eine weitere Möglichkeit, heptatonische Tonskalen zu errichten, besteht in der Bildung von Tetrachorden. Diese viertönigen Skalenausschnitte haben zwei feststehende Rahmentöne, die eine Quarte bilden, und zwei je nach Tongeschlecht bewegliche Fülltöne. Im griechischen Tonsystem sind die beiden Tetrachorde durch einen Ganzton getrennt oder durch einen gemeinsamen Ton verbunden.Fast alle siebentönigen Skalen (Dur, Moll, Kirchentonarten, Ungarische Tonleitern, Bluesskala) sind aus zwei übereinander gestellten Tetrachorden aufgebaut. Der unterste Ton des ersten bildet dabei mit dem obersten Ton des zweiten eine Oktave als Rahmen. Nimmt man kleine, große und übermäßige Sekunden als Ausgangsbasis, entstehen die folgenden (melodischen) Modelle:(Die rot eingefärbten Noten kennzeichnen Leittonfunktionen)
Mehr unter Wikipedia.org...

Dieser Eintrag beinhaltet Material aus Wikipedia® und ist lizensiert auf GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Definieren Sie Heptatonik

Definition des Heptatonik