Hercules Graphics Card (HGC) ist eine 1982 entwickelte
Computergrafikkarte der US-amerikanischen Firma Hercules, die durch ihre
Popularität zu einem weiteren Anzeigestandard neben den
IBM-Standards
MDA,
CGA und später
EGA wurde. Sie war in der Mitte der
1980er Jahre sehr verbreitet und unterstützte Text und Grafik mit 720 × 348
Pixeln mit 1
Bit pro Bildpunkt. Im
Textmodus war sie zum MDA-Standard
kompatibel und unterstützte zwei Intensitätsstufen für die Zeichendarstellung. Der
Grafikmodus wurde allerdings nicht durch das
BIOS „IBM-kompatibler“ Rechner unterstützt, was zur Entwicklung trickreicher Erkennungsroutinen zwang. Die HGC war für den Betrieb an
TTL-
Monochrom-Monitoren vorgesehen, die meist mit grünen, bernsteinfarbigen, später zunehmend weißen („paper white“) Leuchtstoffen ausgestattet waren. Zuständig für die gesamte Darstellung ist ein Chip mit der Bezeichnung 6845 von
Motorola. Dieser Chip generiert mit Hilfe von Peripherie-Bausteinen das notwendige TTL-Signal, das zum Monitor gelangt.
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