Ein Geschwindigkeitsfilter, auf Grund seines Entwicklers
Wilhelm Wien auch als Wienfilter bekannt, dient zur Bestimmung beziehungsweise Präparation der Geschwindigkeit eines geladenen Teilchens. Dabei wird das Teilchen durch einen
Plattenkondensator geschickt, der selbst vollständig innerhalb eines homogenen
Magnetfelds liegt. Alle gerichteten Parameter dieser Anordnung (das vom Kondensator erzeugte homogene elektrische Feld, das homogene Magnetfeld und die Bahn des geladenen Teilchens) müssen dabei paarweise senkrecht aufeinander stehen. Durch die Kombination von
elektrostatischer und
Lorentzkraft bleiben nur die Teilchen einer bestimmten Geschwindigkeit auf einer geradlinigen Bahn durch den Filter, alle anderen Teilchen werden abgelenkt und lassen sich durch eine Blende am Ausgang abfangen.
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