Als Geschmack wird der komplexe
Sinneseindruck bei der Nahrungsaufnahme bezeichnet, der sich aus
Geschmacksreizen,
Geruchsempfindungen und sensorischen Empfindungen (
Tastsinn) auf der
Zunge zusammensetzt. Etwa 80 Prozent des empfundenen Geschmacks sind in Wirklichkeit die
Aromen einer Speise, die vom Geruchssinn wahrgenommen werden, nur rund 20 Prozent entstehen auf der
Zunge. Daher führt eine gestörte Geruchswahrnehmung, zum Beispiel bei
Schnupfen, generell zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Geschmackswahrnehmung. Ein völliger Verlust des Geruchssinns (
Anosmie) führt auch zum Verlust der Geschmacksempfindung.
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