Ein Gelübde (von
althochdeutsch gilubida: geloben) ist ein feierliches abgelegtes Versprechen, sich an eine
Regel zu halten. Der Begriff wird meist in religiösem Zusammenhang verwendet.In der
Schweiz ist ein Gelübde die weltliche Form eines
Eides oder
Schwurs, d.h. ein feierliches Versprechen ohne Anrufung
Gottes; siehe
Vereidigung (Schweiz).Im Bereich der
katholischen Kirche ist ein Gelübde oder Profess ein überlegtes und freies, Gott dargebrachtes Versprechen, das sich auf ein höheres Gut beziehen und möglich sein muss. Es kann differenziert werden zwischen einem öffentlichen, d. h. im Namen der Kirche entgegen genommenen, Gelübde (z. B. bei Ordensgemeinschaften) und rein privaten Gelübden. In der Regel handelt es sich um ein
Ordensgelübde oder ein
Versprechen der
Evangelischen Räte.
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