Der Ganges (Sanskrit, f., गङ्गा, Gaṅga) ist ein 2.511 km langer Fluss bzw. Strom in Indien und Bangladesch (Asien) und der heilige Fluss der Hindus. Er entsteht im indischen Garhwal (im Südwesten des Himalaya) durch den Zusammenfluss von Alaknanda und Bhagirathi; von diesen ist der zuletzt genannte der längere der beiden Hochgebirgs-Quellflüsse. Von der „Flusshochzeit“, die noch in Garhwal stattfindet, fließt er zumeist in südöstlicher Richtung durch Indien in das Bengalische Tiefland. Dort gelangt der Ganges nach Bangladesch, wo er mit dem Brahmaputra-Hauptarm Jamuna zusammen- und als Padma weiterfließt. Er bildet daraufhin in Vereinigung mit dem Meghna das Gangesdelta von ca. 350 km Länge, eines der größten Mündungsdeltas der Welt. Hier finden sich auch weitflächige Mangrovensümpfe, die sogenannten Sundarbans. Der Ganges mündet schließlich in den Golf von Bengalen und damit in den Indischen Ozean.
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