Die Galloromanischen Sprachen sind eine Untergruppe der
romanischen Sprachen, welche ihrerseits einen Zweig der
indoeuropäischen Sprachfamilie darstellen. Zu den galloromanischen Sprachen gehören
Französisch,
Okzitanisch,
Frankoprovenzalisch und im weiteren Sinne auch
Katalanisch und die Sprachen Oberitaliens. Die galloromanischen Sprachen entwickelten sich aus dem gesprochenen Latein, der Begriff galloromanisch bezieht sich auf das keltische Volk der
Gallier, die früher auf dem Verbreitungsgebiet der galloromanischen Sprachen siedelten und zu einem mutmaßlich relativ hohen Grad das regionale Latein beeinflussten. Das Verbreitungsgebiet der galloromanischen Sprachen nennt man Galloromania.
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