Als Fruit bezeichnet man im
Sekundärradar alle Störungen, die durch Antworten entstehen, die nicht durch die eigenen Abfrage ausgelöst wurden.Sekundärradarsysteme arbeiten weltweit alle auf den selben Trägerfrequenzen. Sekundärradargeräte arbeiten z. B. bei der Abfrage auf 1030 MHz und bei der Antwort auf 1090 MHz. Das ist notwendig, da ein Flugzeug auf seiner Flugbahn mehrere Radarerfassungsbereiche durchquert. Durch das relativ dichte Netz von Radargeräten und das hohe Flugaufkommen werden viele Flugziele von verschiedenen Stationen abgefragt und antworten dementsprechend häufig. So nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Radarstationen gegenseitig stören, mit steigendem Flugverkehr zu.
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