Die France war der Welt und
Frankreichs erste Fünfmast
bark und erste von zwei großen Barken dieses Namens (France I). Sie wurde 1890 in Partick in
Glasgow,
Schottland, von D. & G. Henderson für die frz. Segelgroß
reederei Antoine-Dominique Bordes & Fils,
Dunkerque, gebaut. Sie war 3.784 BRT groß und hatte das französische
Unterscheidungssignal "JHFR". Sie fuhr im Kohle- und Salpeterhandel zwischen Europa, Brasilien und
Chile. 1897 wurde sie mittschiffs von HMS Blenheim gerammt, da deren Kapitän die vor Dungeness (
England) ankernde France nachts für zwei Schiffe hielt. Sie führte zwei
Ankerlichter anstelle des üblichen einen. Nach der Reparatur, so sagten manche Seeleute, war sie nicht mehr so wie vor dem Unfall. Im Jahre 1901 ging das damals nach der
Potosi zweitgrößte Segelschiff der Welt vor der brasilianischen Küste in einem heftigen
Pampero (ablandiger, stark böiger Sturm in
Argentinien bis Brasilien) verloren. Verrutschte Ladung und der Umstand, daß sie ein sehr rankes Schiff (Neigung zur Schlagseite mit verzögerter Wiederaufrichttendenz) war, führten zum Unfall. Die gesamte Mannschaft der FRANCE wurde von der deutschen Viermastbark Hebe(II) abgeborgen. Wie die meisten frz.
Windjammer war sie ein schönes Schiff, in dezentem "Französisch-Grau" gestrichen, mit einem weiß-schwarzen Portenband, weißen Rah
nocken und
Eselshäuptern.
Mehr unter Wikipedia.org...