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Forschung und Entwicklung
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Forschung und Entwicklung
Bei Forschung und Entwicklung, kurz F+E, FuE oder F&E (engl. research and development, kurz R&D), kann es sich je nach Betonung um einen Ausdruck für anwendungsorientierte Forschung oder aber um die zunächst sprachliche Zusammenfassung von Grundlagenforschung und ingenieurtechnischer Entwicklung handeln, da in kommerziell orientierten Großbetrieben eine Koppelung der beiden Bereiche zugunsten von produktions- oder absatzsteigernden Innovationen erwünscht und angestrebt ist.
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Forschung und Entwicklung
research and development, overall scientific activity that needs to be done before the production or improvement of a product
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Forschung und Entwicklung
research and development
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Forschung und Entwicklung
البحث والتطوير
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Forschung und Entwicklung
Die europäische Politik auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung stützt sich auf Bestimmungen in den drei Gründungsverträgen (EGKS, Euratom und Titel XVIII des EG-Vertrags). Mit der Einheitlichen Europäischen Akte wurde der Begriff der Technologie in das Gemeinschaftsrecht aufgenommen; im Vertrag über die Europäische Union schließlich wurden die Ziele der Gemeinschaft auf diesem Gebiet verankert: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und Förderung der Forschung mit Blick auf die Bewältigung der technologischen Herausforderungen.
Die einschlägigen Initiativen in der Gemeinschaft werden über drei verschiedene Instrumente koordiniert:
Das mehrjährige Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (erstmals 1984 aufgelegt), in dessen Rahmen sehr unterschiedliche spezifische Programme koordiniert werden, insbesondere in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Umwelt, Biologie, Energie (einschließlich der Kernenergie), Verkehrs und Mobilität von Forschern. Für das Fünfte Rahmenprogramm (1998-2002) stehen 14,9 Mrd. Euro zur Verfügung. Es zielte u. a. darauf ab, eine benutzerfreundliche Informationsgesellschaft zu fördern sowie kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zur Forschung zu erleichtern;
die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) und die Euratom-Versorgungsagentur. Die GFS besteht aus acht Forschungsinstituten, deren Aufgabenbereich jeweils auf die Bedürfnisse der Kommission zugeschnitten sind. Diese an verschiedenen Orten der Europäischen Gemeinschaft angesiedelten Institute sind besonders stark in der Kernenergie engagiert (insbesondere Sicherheitsfragen), haben ihre Tätigkeit aber auch diversifiziert (u. a. Werkstoffe, Umwelt, Unfallgefahr bei Industrietätigkeiten);
COST - im Rahmen dieses Kooperationsprogramms arbeiten seit 1971 25 Staaten zusammen: die fünfzehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Island, Norwegen, die Schweiz, Kroatien, Ungarn, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien und die Türkei. Ziel ist die Koordinierung der nationalen Forschungsschwerpunkte in Europa;
Eureka ist eine Organisation der Regierungszusammenarbeit zwischen 26 Staaten, u. a. den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Rußland, der Schweiz und der Türkei. Mit diesem 1985 eingerichteten Programm sollen Partnerschaften zwischen Unternehmen und Forschungsinstituten, vor allem in den Hochtechnologiebereichen gefördert werden.
Das mehrjährige Rahmenprogramm für die Forschung und technologische Entwicklung wird im Mitentscheidungsverfahren angenommen. Seit Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrags ist allerdings die Einstimmigkeit im Rat nicht mehr erforderlich. Beschlüsse über spezifische Programme oder zur Koordinierung einzelstaatlicher Maßnahmen werden nach wie vor vom Rat mit qualifizierter Mehrheit auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung des Europäischen Parlaments und des Wirtschafts- und Sozialausschusses gefasst.
Siehe auch:
Europäischer Forschungsraum (EFR)
Die einschlägigen Initiativen in der Gemeinschaft werden über drei verschiedene Instrumente koordiniert:
Das mehrjährige Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (erstmals 1984 aufgelegt), in dessen Rahmen sehr unterschiedliche spezifische Programme koordiniert werden, insbesondere in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Umwelt, Biologie, Energie (einschließlich der Kernenergie), Verkehrs und Mobilität von Forschern. Für das Fünfte Rahmenprogramm (1998-2002) stehen 14,9 Mrd. Euro zur Verfügung. Es zielte u. a. darauf ab, eine benutzerfreundliche Informationsgesellschaft zu fördern sowie kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zur Forschung zu erleichtern;
die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) und die Euratom-Versorgungsagentur. Die GFS besteht aus acht Forschungsinstituten, deren Aufgabenbereich jeweils auf die Bedürfnisse der Kommission zugeschnitten sind. Diese an verschiedenen Orten der Europäischen Gemeinschaft angesiedelten Institute sind besonders stark in der Kernenergie engagiert (insbesondere Sicherheitsfragen), haben ihre Tätigkeit aber auch diversifiziert (u. a. Werkstoffe, Umwelt, Unfallgefahr bei Industrietätigkeiten);
COST - im Rahmen dieses Kooperationsprogramms arbeiten seit 1971 25 Staaten zusammen: die fünfzehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Island, Norwegen, die Schweiz, Kroatien, Ungarn, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien und die Türkei. Ziel ist die Koordinierung der nationalen Forschungsschwerpunkte in Europa;
Eureka ist eine Organisation der Regierungszusammenarbeit zwischen 26 Staaten, u. a. den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Rußland, der Schweiz und der Türkei. Mit diesem 1985 eingerichteten Programm sollen Partnerschaften zwischen Unternehmen und Forschungsinstituten, vor allem in den Hochtechnologiebereichen gefördert werden.
Das mehrjährige Rahmenprogramm für die Forschung und technologische Entwicklung wird im Mitentscheidungsverfahren angenommen. Seit Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrags ist allerdings die Einstimmigkeit im Rat nicht mehr erforderlich. Beschlüsse über spezifische Programme oder zur Koordinierung einzelstaatlicher Maßnahmen werden nach wie vor vom Rat mit qualifizierter Mehrheit auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung des Europäischen Parlaments und des Wirtschafts- und Sozialausschusses gefasst.
Siehe auch:
Europäischer Forschungsraum (EFR)
© European Communities, 1995-2004
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