factor
v.
zerlegen, in Faktoren zerlegen (in der Mathematik)
Factoring
Factoring ist eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Umsatzfinanzierung dient. Der Factor erwirbt die Forderungen seines Factoring-Kunden gegen dessen Abnehmer (
Debitor). Als Gegenleistung für die
Abtretung der Forderung zahlt der Factor an den Factoring-Kunden umgehend den Forderungskaufpreis. Dieser Kaufpreis entspricht dem Betrag der - tatsächlich bestehenden - Forderung abzüglich eines Diskonts für die Leistungen des Factors (Finanzierung, Delkredere, Debitorenmanagement). Einen Teil des Kaufpreises behält der Factor auf einem Sperrkonto ein, um das
Veritätsrisiko bis zur endgültigen Zahlung durch den Debitor abzusichern.
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Primfaktorzerlegung
In der
Mathematik versteht man unter der Primfaktorzerlegung, auch als Zerlegung in Primfaktoren bezeichnet, die Darstellung einer
natürlichen Zahl als
Produkt von
Primzahlen. Primfaktorzerlegungen für die Zahlen 30 und 6936 sind beispielsweise Bei der kanonischen Primfaktorzerlegung sind die Primfaktoren nach ihrer Größe geordnet und zu Potenzen zusammengefasst. Die kanonische Darstellung von 6936 ist somit Gemäß dem
Fundamentalsatz der Arithmetik ist die kanonische Darstellung einer natürlichen Zahl eindeutig.Die in der Primfaktorzerlegung einer Zahl auftretenden Primzahlen nennt man die Primfaktoren dieser Zahl. Zum Beispiel hat 6936 die Primfaktoren 2, 3 und 17. Den Exponenten des jeweiligen Primfaktors nennt man die
p-Bewertung oder den -Exponenten der Zahl. Unser Beispiel 6936 hat den 2-Exponenten 3, den 3-Exponenten 1 und den 17-Exponenten 2. Alle anderen p-Exponenten sind gleich 0.
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Factoring
In den USA entwickelt und auch in Europa inzwischen mehr und mehr eingeführt, ist Factoring ein Instrument der Absatzfinanzierung, bei der ein Kreditinstitut (Factor) Geldforderungen ankauft, die durch Warenlieferungen begründet wurden. Der Factoring-Kunde erhält den Gegenwert der verkauften Forderungen bei Einreichung, also vor Fälligkeit der Rechnungsbeträge gutgeschrieben - mit dem Vorteil, daß er sofort wieder über Liquidität verfügt, wobei durch entsprechende Vereinbarung auch das Schuldnerrisiko ausgeschlossen werden kann. Besonders geeignet ist Factoring für mittelständische Unternehmen, bei denen sich eine eigene Datenverarbeitungsanlage für ein gut funktionierendes Rechnungswesen nicht lohnt. Meist handelt es sich hierbei um Produzenten von Konsumgütern, die ihren Abnehmern Zahlungsziele bis zu 90 Tagen gewähren. Üblicherweise bieten die Factoring-Institute heute eine Allround-Dientsleistung an, indem sie für ihre Kunden die laufend eingereichten Rechnungen eigenverantwortlich als Debitoren-Buchhaltung führen. Dabei werden meist 70 bis 90% der Rechnungsbeträge mit der Wertstellung des mittleren Verfalltags gutgeschrieben, der Rest wird einige Wochen zum Ausgleich möglicher Beanstandungen oder Skonti eingehalten. Auch gehört es zu den Aufgaben des Factors, das Mahn- und Inkassowesen durchzuführen. An Kosten entstehen dabei nicht unbeträchtliche - umsatzabhängige - Gebühren als Entgelt für die Übernahme des Debitorenrisikos sowie der vereinbarten Dienstleistungen und Zinsen.
Einige Bedeutung hat auch das Export-Factoring erlangt: Der Factor kauft die Export-Forderungen in der Regel unter Übernahme des vollen Kredit- und Währungsrisikos an.
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