Als Ausscheidung bezeichnet man in der Medizin diverse Vorgänge des Metabolismus (Stoffwechsels) und des Immunsystems wie auch die entstehenden Produkte:die Exkretioneinerseits eine Körper- und Organfunktion, die es dem Organismus ermöglicht, sich aktiv überflüssiger oder giftiger Stoffe (Stoffwechselendprodukte) zu entledigen. Werden einzelne Stoffe in unterschiedlichen Konzentrationen ausgeschieden, spricht man von einer fraktionellen Ausscheidung - siehe auch Ausscheidungsorganandererseits das Ausscheidungsprodukt (die Substanz, das Exkret) selbst. Urin und Faeces (Kot, Dung) werden auch als Exkremente bezeichnet.die Sekretion, die Absonderung von Substanzen (Sekreten) durch Drüsendie Ausscheidung von Kohlendioxid über die Lungen (passiv als Diffusion) und die (vom Atemzentrum gesteuerte) Atemtätigkeit (Atemmuskulatur)Eradikation, Keimeliminierung, die vollständige Ausscheidung eines Krankheitserregers aus dem KörperKeimausscheidung die Ausscheidung von Krankheitserregern als Teil der Überlebensstrategie von Mikroorganismen oder Würmern (ein Mittel zu ihrer Verbreitung) asymptomatische Ausscheidung: Krankheitserreger gelangen (meist über den Stuhl) in die Umwelt, ohne dass der Infizierte Symptome der Erkrankung aufweist. Dauerausscheider tun dies über einen längeren Zeitraum (besonders bei den Salmonellosen)
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